Nahrungsergänzung für Sportler will wohl ausgesucht seinDie Einnahme von Nahrungsergänzungen vor, während und nach dem Sport dient der höheren Leistungsfähigkeit, der schnelleren Regeneration und dem Ausgleich von aufgrund des Sportes überproportional verbrauchten Nahrungsstoffen. Soweit so gut. Darüber hinaus kann man beliebig Schindluder mit seinem Körper betreiben und Stoffe einsetzen, die zwar kurzfristig leistungsfördernde Effekte aufweisen, langfristig aber dem Körper (und auch der Psyche!) mehr oder minder großen Schaden zufügen. Lesen Sie, wie Sie Ihrem Körper mit sportbedingter Nahrungsergänzung Gutes tun können.

Grundlagen

Zunächst sollten Sie wissen, dass Ihr Körper natürlich nur Nahrungsergänzungsstoffe benötigt, die momentan in zu geringem Maße vorhanden sind. Keinesfalls gilt die Parole "Viel hilf viel", vielmehr werden überflüssige Nahrungsstoffe bestenfalls einfach wieder ausgeschieden. L-Cartinin steht zum Beispiel im Ruf, der Fettverbrennung Vorschub zu leisten. Der Stoff trägt die Fettsäuren zu den Mitochondrien. Aber wenn zuviel davon im Blut schwimmt, wird es einfach wieder ausgeschieden, kein Gramm zusätzliches Fett wird abgebaut. Doch es kann auch schlimmer kommen. Noch ist die Datenlage ungesichert, aber einige Metastudien deuten beispielsweise darauf hin, dass überhöhte Vitamindosierungen die Lebenserwartung sogar verkürzen können.

Eisenmangel

Normalerweise wird der Mensch durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend mit Mineralstoffen versorgt. Sportbegeisterte Frauen, die kein rotes (eisenreich!) Fleisch zu sich nehmen und womöglich noch stärkere Regelblutungen haben, können aber durchaus Mangel leiden. Hier helfen Mikronährstoffpräparate in Tablettenform.

Energiekonzentrate in Riegel- oder Pulverform

Die kaloríenreichen Energiekonzentrate sollten nur zum Einsatz kommen, wenn sich der Energiebedarf des Sportlers nicht durch die normale Nahrung decken lässt. Dies kann vor allem bei Freeclimbern, Bergwanderern und Marathonis vorkommen. Dabei sollte auf die Zusammensetzung der Riegel geachtet werden. Bevorzugen Sie Konzentrate, die vornehmlich aus Kohlenhydraten bestehen, da diese für den Körper schneller verfügbar sind als Fette. Auch hier gilt: Ein Zuviel an Kohlenhydraten senkt die körperliche Leistungsfähigkeit.

Proteinkonzentrate

Vor allem nach dem Kraftworkout schmeckt ein Proteinshake richtig lecker. Shops wie www.andro-shop.com haben viele Geschmacksrichtungen im Angebot. Tatsächlich ist es so, dass Sportler, die ihre Muskelmasse aufbauen wollen, auf genügend Eiweißeinnahme achten sollten. Dies kann über die Ernährung erfolgen (in Deutschland essen sogar zuviel Eiweiß) oder über Protein-Nahrungsergänzungen. Es wird empfohlen, bei Einnahme von Eiweißkonzentraten die doppelte Menge am Tage zu trinken, da hieraus eine erhöhte Harnstoffproduktion erfolgt.

Was viele nicht wissen: Auch Ausdauersportler sollten auf ausreichende Zufuhr an Eiweiß achten, vor allem, wenn Sie sich vegan ernähren. Bei langen körperlichen Ausdauerleistungen wird neben Fett und Kohlenhydraten auch Eiweiß verbrannt.

Doch übertreiben Sie es nicht. Ein Zuviel an Eiweiß kann ebenfalls zu ungewollten Fettpölsterchen führen.

Sport-Zwischenmahlzeiten

Was ist gesund und bringt während einer Sportpause schnell Energie zurück, ohne den Magen zu belasten? Die Banane! Ergänzt mit einem Saftmix aus ⅓ Apfelsaft und ⅔ Leitungswasser die ideale Halbzeit-Nahrungsergänzung.

Tipp: Eine halbe Stunde nach dem Workout ein hart gekochtes Ei liefert gesundes Eiweiß und soll genau dann für die Muskeln verfügbar sein, wenn diese danach lechzen.

Achtung: Sonderessgewohnheiten

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt immer, dass durch eine ausgewogene Ernährung alle Nahrungsstoffe in ausreichender Menge zugeführt werden, auch für Sportler. Doch was heißt ausgewogen? Muss hierfür immer Fisch und Fleisch im Nahrungsspektrum vorkommen? Wie steht es zum Beispiel mit der Zufuhr von Kreatin oder L-Carnitin bei Vegetariern oder Veganern? Vieles liegt für diese Gruppen noch im unklaren. Tipp: Wenn Sie sich fleischlos ernähren, lassen Sie regelmäßig ein Blutbild beim Arzt erstellen und kommen Sie so Mangelernährung schnell auf die Spur, bevor Schäden oder sportliche Leistungseinbußen eintreten können.

 

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