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Über die positiven Auswirkungen von Propolis liest man wahre Wunderdinge. Doch was davon trifft wirklich zu, was ist übertriebene Legende? Wir haben uns auf Spurensuche gemacht und Studien ausgewertet, welche die Anwendung und Einnahme von Propolis sowie den Folgen daraus untersucht haben.

 
 

Was ist Propoplis?

Propolis, auch Bienenleim genannt, wird in seiner natürlichen Form von Bienen hergestellt. Es ist eine harzartige Masse, die aus vielen Stoffen zusammengesetzt ist. Das Bienenvolk nutzt Propolis vor allem als Schutz vor Krankheiten.

Der Bienenleim ist nämlich von:

  • Antibiotischer Wirkung
    Hemmt also das Wachstum von Mikroorganismen bzw. tötet diese ab.
  • Antiviraler Wirkung
    Es hemmt die Vermehrung von Viren.
  • Antimykotischer Wirkung
    Geht gegen von Pilzen verursachte Erkrankungen (Mykosen) vor.

Somit wird verständlich, dass die emsigen Honigsammler Propolis fast überall im Bau verteilen. Propolis findet sich an den Ein- und Ausfluglöchern, in fast allen Spalten und Ritzen, wird zum Abdichten kleiner Öffnungen und zur Verpuppung von Fremdkörpern im Bienenbau verwendet.

Propolis für den Menschen

Im Handel findet sich Propolis in verschiedenen Formen: Als Propolis Kapsel, als Propolis Pulver, als Propolis Tropfen, Creme, Salbe oder Tinktur. Man achte beim Kauf auf die Propolis-Konzentration im Produkt, diese unterscheidet sich teilweise deutlich.

Was macht Propolis beim Menschen

Harz und Pollenbalsam im Propolis enthalten Flavonoide wie beispielsweise Chrysin, Galangin, Pinocembrin, Pinobanksinacetat, Prenylflavonoid, Isonymphaeol-B, Nymphaeol-A, Nymphaeol-B und Nymphaeol-C. Daneben finden sich Gummi, Zimtsäure, Cumarsäure, Kaffeesäure, Ferulasäure und Isoferulasäure in dem Bienenstoff.

Mit dieser Mischung geht beim Menschen eine antioxidative Wirkung einher. Zumindest wurde dies im Tierversuch an Ratten gezeigt. Auch an Pferden mit Brustkrebs wurde Propolis erfolgreich verabreicht. 

Wie oben erwähnt geht Propolis auch den Viren und Keimen an den Kragen. Dies wurde z.B. bei Rhinoviren, Herpesviren, Candida albicans und anderen Hautpilzen festgestellt. Unter anderem wird dies auf die antimikrobielle Aktivität von Flavonoiden im Propolis zurückgeführt, siehe diese Studie

Daneben wird Propolis zur Förderung der Wundheilung (z.B. bei Sonnenbrand), Schleimhautentzündung und zur Unterstützung einer Krebsbehandlung eingesetzt. Innerlich eingenommen soll es das Immunsystem stärken und damit Erkältungen vorbeugen.

Vorsicht bei ...

Propolis kann Allergiereaktionen auslösen. Kritisch ist das Risiko für die Ausbildung teilweise heftiger Allergien bei Kontakt mit Propolis (Kontaktdermatitiden).

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