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Eiweiße (Proteine)
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Das Synonym für Eiweiße lautet Proteine.

Die wichtigsten Aufgaben im Körper:

  • Die meisten Enzyme bestehen aus Proteinen und steuern alle körperlichen Vorgänge.
  • Proteine arbeiten als Antikörper und unterstützen so das Immunsystem
  • Proteine sind Bestandteil der Zellmembranen
  • Proteine sind Bestandteil von bestimmten Gewebearten wie z.B. den Muskeln

Eiweiß ist ein Baustein aller lebenden Organismen. Es ist z.B. Bestandteil von Muskeln, Organen, Enzymen und Blut. Da die Körperzellen ständig aufgebaut und erneuert werden, ist der Mensch auf die regelmäßige Zufuhr von Eiweiß angewiesen. Dabei kommt es jedoch nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Art bzw. Zusammensetzung (biologische Wertigkeit) an.

Aminosäuren
Nahrungseiweiß ist aus verschiedenen Bausteinen, den Aminosäuren, zusammengesetzt. Es gibt 22 verschiedene Aminosäuren, teils fettlösliche (lipohile), teils wasserlösliche (hydrophile), die Bausteine der Proteine bilden. Acht dieser Aminosäuren braucht der Körper unbedingt, sie sind essentiell: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Diese kann der Körper nicht selbst herstellen, muss Sie also mit der Nahrung aufnehmen.

Aber auch die nichtessentiellen Aminosäuren oder deren Derivaten kommt eine besondere Bedeutung zu. Dazu siehe in der Navigation links.

Obwohl speziell Fleisch, Fleischwaren und Eier Eiweiß von hoher biologischer Wertigkeit enthalten, sollte der Eiweißbedarf nicht überwiegend mit diesen Lebensmitteln gedeckt werden, weil sie gleichzeitig Fett und Cholesterin enthalten. Gute Eiweißlieferanten sind auch Milch- und Milchprodukte, Fisch, Brot, Getreideflocken, Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 47 bis 60 g Eiweiß pro Tag für Jugendliche und Erwachsene. Das entspricht 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Eiweißmangel führt, besonders im Wachstumsalter, zu körperlicher, in schweren Fällen auch zu geistiger Unterentwicklung. In westlichen Industrieländern tritt dieses Problem in der Regel nicht auf, da im Durchschnitt doppelt soviel Eiweiß am Tag aufgenommen wird als eigentlich nötig.

Geradezu ideal ist es, wenn Ihr tierisches und pflanzliches Eiweiß kombiniert. Wie wär`s denn mal mit Kartoffeln + Ei (Kartoffeln mit Rühr- oder Spiegelei) oder Getreide + Milch (Müsli mit Milch oder Milchreis ... übrigens toll zu kombinieren mit Obst für eine Extraladung Vitamine)

1 Gluthation 392
2 Kreatin 362
3 Glutamin 774
4 Taurin 576
5 Cystein 2017
6 Histidin 2227
7 Arginin - Ornithin 2535
8 Valin 654
9 Tryptophan 641
10 Threonin - Glycin 644
 
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