Das Enzymsystem ist noch längst nicht vollständig erforscht. Enzyme sind eine Art "Biokatalysatoren", die in den Körperzellen chemische Reaktinen in Gang setzen beziehungsweise verlangsamen, beschleunigen oder verbessern.

Enzyme bestehen aus langen Aminosäureketten und man schätzt, dass es 50.000 verschiedene gibt. Sie steuern die unterschiedlichen Regelsystem des Körpers, wobei für jede Funktion ein einezlnes Enzym zuständig ist.

Die meisten Enzyme bestehen aus einem Proteinmolekül und einen Koenzym, das oft ein Vitamin oder Mineral ist. Daher wirkt sich ein Mangel an Vitaminen und Mineralien auch auf die durch Enzyme geregelten Abläufe aus.

 

Auswirkungen im Organismus
Enzyme aktivieren Hormone und stellen die Fortpflanzung sicher. Sie stimulieren die Immunsystemzellen im Blut, erhöhen also die Aktivität der Makrophagen (Fresszellen) und natürlichen Killerzellen.

Eiweißspaltende Enzyme wirken bei entzündlichen Krankheiten abschwellend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und beschleunigen den Heilungsprozess. Aus diesem Grund werden Sie für zahlreiche Krankheiten therapeutisch eingesetzt.

Mangelerscheinungen
Eine Zelle, die mangelhaft an Vitaminen ernährt wird, wird möglicherweise für lange Zeit noch genug funktionieren. Aber die Aufgaben werden immer langsamer erfüllt, bis sie die notwendigen Nährstoffe bekommt oder schließlich abstirbt. Aus diesem Grund wirkt sich ein Vitaminmangel nicht sofort aus, sondern eher schleichend über längere Zeiträume.

Wichtige Enzyme sind zum Beispiel Pepsin, Betain HCI, Amylase, proteolytische Enzyme und Bromelain.

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