Gesundes Fasten braucht Ruhe und BesinnlichkeitFür das Fasten gibt es viele gute Gründe: Der Verzicht auf die Nahrung schärft das Bewusstsein für unseren Umgang mit Lebensmitteln. Abgesehen von dem günstigen Nebeneffekt, dass wir einige Kilogramm Gewicht verlieren, bietet das Fasten so einen möglichen Übergang zu einer neuen, gesünderen Ernährungsform an. Was sollte beim Nahrungsverzicht beachtet werden?

Religiöses Fasten mit langer Tradition

Grundlegend wird der Begriff des Fastens in der Geschichte sehr unterschiedlich ausgelegt: Muslime nehmen nur von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang keine Nahrung auf. Die christliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet zu Ostern. Gänzlich auf Nahrung verzichtet wird aber keinesfalls, einzig der Konsum von Fleisch und Genussmitteln wird eingeschränkt. Aus ernährungstechnischer Sicht ist das Heilfasten am strengsten: Außer Wasser und einigen Teesorten nehmen Fastende nichts zu sich. Die Motivation darin liegt nicht selten im Gewichtsverlust, was allerdings keinesfalls als empfehlenswert einzustufen ist. Denn eine Gewichtsabnahme von einigen Hundert Gramm täglich ist zwar zumindest in der Anfangszeit möglich, aber wenig nachhaltig. Der Körper drosselt seinen Stoffwechsel und somit seinen Energieverbrauch und baut auch Muskelmasse ab, sodass eine Gewichtszunahme nach dem Fasten kaum zu vermeiden ist. Für das Abnehmen ist eine bewusste und dauerhafte Ernährungsumstellung die bessere Wahl.

Heilfasten schärft die Sinne

Die Beweggründe der meisten Fastenden liegen in der Entgiftung, Entschlackung und Reinigung des Körpers. Medizinisch sind diese Aspekte allerdings umstritten, denn der menschliche Körper sammelt keine "Schlacke" an. Stoffe und Stoffwechselprodukte, die der Körper nicht verwerten kann, werden ohnehin über die Nieren ausgeschieden - auch ohne das Fasten. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass das Fasten gänzlich unnütz ist. Fastenden berichten zumeist, dass sie sich besser fühlen und sich von seelischem Ballast befreien können. Vielen Menschen wird bewusst, dass ihre bisherigen Essgewohnheiten häufig bei Weitem nicht nur der Nahrungsaufnahme dienten, sondern häufig auch Stresssituationen kompensieren mussten. Somit kann das Fasten eine Möglichkeit darstellen, mit alten Gewohnheiten zu brechen und den Übergang zu einer gesunden Ernährungsumstellung zu bereiten.

Der Körper benötigt eine Umstellungsphase

Die meisten Fastenden fühlen sich dabei zu Beginn der Fastenzeit müde und unkonzentriert. Eine kurze Phase benötigt der Körper zur Umstellung, um anstelle der aus der Nahrung zugeführten Energie auf die Fettdepots auszuweichen. Danach fühlen sich die meisten Menschen allerdings regelrecht energiegeladen: Die Mittagsmüdigkeit aufgrund einer umfangreichen Mahlzeit bleibt aus, und auch der Blutzuckerspiegel unterliegt keinen nennenswerten Schwankungen mehr. Auch moderate sportliche Belastungen können durchaus angegangen werden. Dabei sollten Fastende aber auf ihren Körper hören - fühlen sie sich nicht gut, sollten sie auf sportliche Betätigungen verzichten. Die Fettdepots halten unseren Kreislauf zwar auf Trapp, können aber keinesfalls so gut verwertet werden, wie der Zucker aus der Nahrung, der zum Teil in den Körpereigenen Glukosespeichern eingelagert wird. Ebenso sollten es Einsteiger auch bei der Dauer des Fastens nicht übertreiben. Sieben bis zehn Tage gelten als empfehlenswert, nur wer sich wohl fühlt, kann auch drei bis vier Wochen fasten.

Dokumentationen zum gesunden fFsten

Interessante Erkenntnisse aus einer russischen Studie schildert die folgende Doku zum Fasten. Darin finden sich viele Tipps zum Heilfasten, wie es funktioniert und wie man heute sanft fasten kann.

Online-Programme zum Abnehmen können unterstützen

Stehen die Ernährungsumstellung und eine Gewichtsreduzierung beim Fasten im Fokus, könnte im Anschluss an das Fasten unterstützend ein Online-Programm wie eBalance genutzt werden, welches u.a. von Netzsieger.de mit 4,72 von 5 Punkten aufgrund des großen Ausstattungspaketes empfohlen wird. Sobald der Nutzer dort eigenes Profil angelegt hat, bekommt er passend zu seinen Zielen Menüvorschläge und ein wöchentliches Fitnessprogramm empfohlen. jeder dauerhafte Versuch, Gewicht zu verlieren, sollte auf die Kombination von Sport und gesunder Ernährung setzen. Motivationssteigernd: Zur besseren Einschätzuing der körperlichen Aktivität wird bei eBalance der Energieverbrauch durch die jeweilige sportliche Aktivitäten angezeigt und in der angeschlossenen Communitiy können sich Abnehmwillige gegenseitig Mut zusprechen. 

Lässt man dem Fasten keine Ernährungsumstellung bei regelmäßiger Beweung folgen, wird sich das Gewicht in den meisten Fällen zum Ausgangspunkt zurück bewegen.

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