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Herrlich einladend wirkt die bunte Gemüsetheke in einem gut sortierten Supermarkt – da möchte man gleich in die knackige Möhre oder die leuchtend rote Paprika hineinbeißen. Doch vorab heißt es: Gemüse waschen!

Sowohl Erzeugnisse aus dem biologischen Anbau als auch aus der konventionellen Landwirtschaft können Rückstände von Bakterien, Schmutz oder Umweltgiften enthalten, schließlich haben sie bereits einen langen Transportweg hinter sich. Und wer weiß, wie viele Hände die Gemüsesorten schon berührt haben? Mit diesen Tipps sind Sie bestens gerüstet.

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Wasser marsch

Zur Grundreinigung des Gemüsewaschens gehört vor dem Schälen das sorgfältige Abwaschen mit klarem, lauwarmen Wasser. Hilfreich ist eine schwenkbare Spültischarmatur oder ein Wasserhahn mit Geschirrbrause, diese erhalten Sie zum Beispiel bei calmwaters.de.

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Bei Gemüse mit harter Schale wie zum Beispiel einer Gurke oder Möhre dürfen Sie die Wassertemperatur gerne etwas erhöhen, um die Keime effektiv zu entfernen.

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Salate, Blattgemüse oder frische Kräuter sollten Sie vorab grob zerkleinern und von Stielen, Strunk und Druckstellen befreien.

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Waschen Sie die Blätter nicht unter fließendem Wasser, sondern schonend in einem Wasserbad, um Vitamine und Nährstoffe bestmöglich zu erhalten.

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Für die Reinigung von Pilzen genügt ein feuchtes Tuch. 

 

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Der richtige Zeitpunkt

Reinigen Sie das Gemüse immer erst kurz vor dem Verzehr. Durch das Waschen entfernen Sie neben den Rückständen auch die natürliche Schutzhülle der Lebensmittel. Dadurch erhöht sich die Empfindlichkeit der Oberfläche, der Verwelkungsprozess wird beschleunigt und das Gemüse neigt zum schnelleren Verderben.

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Praktische Helferlein

Neben Ihren Händen können Sie zum Gemüseputzen auf eine praktische Gemüsebürste zurückgreifen. Diese entfernt die Schmutzpartikel mühelos von der Schale und eignet sich dank weicher und harter Bürstenseite sowohl für empfindliche als auch für härtere Gemüsesorten.

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Ebenso hilfreich erweist sich ein Gemüsehandschuh, mit dem Sie den groben Schmutz leicht abrubbeln und dabei saubere Finger behalten. Beide Hilfsmittel sind besonders für Schalen-Liebhaber ein Muss, da sie die Rückstände gründlich und schonend von der Oberfläche entfernen.

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Trotz Schälen heißt es Reinigen

Auch wenn Sie Ihr Gemüse vor dem Verzehr oder der Zubereitung schälen, ist die Reinigung unabdingbar. Beim Schälen oder Schneiden kann das Messer den Sand oder die Bakterien von der äußeren Rinde nach Innen befördern und dort einen idealen Nährboden für Keime bilden. Legen Sie also stets Wert auf das sorgfältige Abwaschen vor dem Schälen.

 

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Vorsicht bei verzehrfertigen Produkten

Häufig finden Sie im Supermarkt Gemüsepakete oder Salatmischungen, die zum Sofortverzehr ausgelobt sind. Diese wurden bereits von Stielen und Schmutz befreit und sogar in mundgerechte Stücke geschnitten. Trotzdem sollten Sie auch dieses Gemüse gründlich waschen, denn insbesondere in verschlossenen Plastikverpackungen fühlen sich Keime pudelwohl und vermehren sich.

 

Rezept: Gemüsereiniger

Zum Gemüsewaschen können Sie neben lauwarmem Wasser zu einem geschmacksneutralen Gemüsereiniger greifen. Diesen erhalten Sie im Handel oder stellen ihn mit wenigen Schritten selbst her. Nehmen Sie dazu jeweils einen Esslöffel Zitronensaft und weißen Essig sowie eine Tasse Wasser und füllen Sie die Mischung in eine neue, saubere Sprühflasche. Besprühen Sie das Gemüse, lassen Sie es fünf bis zehn Minuten einwirken und spülen Sie anschließend mit klarem Wasser nach. Den selbstgemachten Reiniger sollten Sie innerhalb von vier bis sechs Wochen aufbrauchen.

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