Eine Ernährung ohne Haushaltszucker ist gesund und vernünftig!Tipps für den Ausstieg

Kohlenhydrate zu denen Zucker gehören, sind ein wichtiger Nahrungsbestandteil für den Körper. Eine Ernährung ohne Zucker und Kohlenhydrate ist weder gesund noch erstrebenswert, den weißen Haushaltszucker braucht jedoch kein Körper. Heutzutage wollen viele Menschen auf Zucker und Kohlenhydrate, Weißmehl und/oder Weizen verzichten oder deren Konsum reduzieren. Das ist gut so, denn übermäßiger Zuckerkonsum steht im Verdacht, zahlreiche negative Folgen für den Körper zu haben. Radikale Wege sind in der Ernährung jedoch selten gesund. Lesen Sie hier, welche Zuckermengen pro Tag empfohlen werden, welche Wege es für den Ausstieg aus übermäßigem Zuckerkonsum gibt und welche Rezepte ohne Zucker besonders lecker sind.

Was ist die ideale Zuckermenge am Tag?

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) schreibt zum Thema Zucker in Ihren 10 Ernährungsregeln:

Zucker und Salz in Maßen
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen
Zuckerarten (z. B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich.

Die WHO (World Health Organization) hat die empfohlene Zuckermenge aufgrund neuer Studienergebnisse noch einmal um die Hälfte reduziert: Nur noch fünf Prozent der täglichen Kalorien sollen in Form von Zucker zu sich genommen werden. Dieser Wert schließt jede Art von Zucker ein wie Honig, Sirup oder Zucker im Fruchtsaft, jedoch nicht den im Obst enthaltenen Zucker.

Beispielrechnung

  • Ein Gramm Haushaltszucker enthält vier Kilokalorien
  • Kalorienempfehlung für eine durschnittliche Frau: 2000 Kilokalorien pro Tag
  • 5 Prozent davon entsprechen 100 Kilokalorien
  • Diese entsprechen 24 Gramm Zucker ...
  • Dies entspricht etwas 6 Teelöffeln Zucker
  • Für einen Mann mit 2.400 Kilokalorien /Tag ergibt dies 30 gr. Zucker pro Tag.

Wo ist überall Zucker drin?

  • 200-Milliliter-Glas Apfelsaft entspricht ungefähr 24 Gramm Zucker
  • 1 Glas Milch entspricht ungefähr zehn Gramm Zucker
  • 0,33-Liter Limonade entspricht bis zu 40 Gramm Zucker
  • 600 ml Cola entspricht ungefähr 65 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Vollmilchschokolade (1 Tafel) entspricht ungefähr 56 Gramm Zucker
  • 200 Gramm Fruchtjoghurt entspricht ungefähr 27 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Gummibärchen entspricht ungefähr 40 Gramm Zucker

Zucker findet sich in süßen Getränken, Kuchen, Süßigkeiten, gewürzten Lebensmitteln (Saucen!), Marmelade, Honig oder Fruchtjoghurt.

Wie kann man sich den Zucker abgewöhnen?

Die Abgewöhnung vom Zucker ist kein Zuckerschlecken!

Wie gesagt: Der Mensch benötigt keine zusätzliche Zuckerzufuhr in Form von Haushaltszucker oder sonstigen Zuckeralternativen. Von daher kann komplett auf den Verzehr von Süßmitteln und Süßigkeiten verzichtet werden. Aber radikale Wege scheitern meist. Ein guter Ansatz zum Aufgeben des Zuckers sind die folgenden Vorschläge:

  1. Bewusstseinsschritt 1: Sich des Zuckers in den täglichen Lebensmitteln bewusst werden
    Wir haben oben einige Beispiele zum Zucker in Lebensmitteln aufgezeigt. Machen Sie sich bewusst, wie viel Zucker Sie mit ihrer üblichen Ernährungsweise zu sich nehmen. Wenn Sie auf den Zutatenlisten Worte wie Aspartam, Dextrose, Agavensirup oder Ähnliches finden, so sind das auch nur Alternativen zum Wort Zucker! Dies ist der erste Schritt vom Ausstieg aus dem Zucker.

  2. Bewusstseinsschritt 2: Lebensmittelvielfalt entdecken
    Probieren Sie öfters einmal eine neue Apfelsorte aus, wechseln Sie die Brotsorte, testen Sie ein neues Gewürz. Identifizieren Sie, was Ihnen an gesunden Alternativen schmeckt und wozu Ihr Körper JA! sagt.

  3. Nach und nach auf gesüßte Getränke verzichten
    Damit ist der Zucker im Kaffee und die Limo nebenbei gemeint. Reines Wasser ist nach wie vor das beste Getränk.

  4. Nach und nach Speisen zugesetztem Zucker beiseitelassen
    Schauen Sie einmal auf die Liste der Zutaten für Ihr Fertiggericht. Kaum eines kommt heutzutage ohne Zucker aus. Dies gilt auch für viele Gemüsesorten - ob eingefroren oder im Glas. Suchen Sie aktiv nach schmackhaften, aber zuckerfreien Alternativen.

Wenn Ihnen obige Schritte zu radikal sind und Sie sich ab und zu mal etwas Schönes gönnen möchten, wählen Sie gesündere Zuckeralternativen. Viele Nahrungsmittelproduzenten reagieren auf diesen Wunsch, so bietet zum Beispiel der Hersteller http://www.deinetorte.de/ eine Tortenalternative mit Rohrohrzucker an.

Der Lohn der Mühe

Viele Menschen berichten von signifikanten Verbesserungen hinsichtlich Gesundheit, Gewicht und allgemeiner Lebenszufriedenheit, wenn Sie den Zuckerkonsum auf ein gesundes Maß drücken. Wie geht es Ihnen dabei? Vielleicht mögen Sie Ihre Erfahrungen bei den Kommentaren unten schildern?

Viel Erfolg!

Rezepte für die Ernährung ohne Zucker

Hier haben wir Ihnen eine Auswahl an Links mit vielen Rezeptvorschlägen zusammengestellt:

 "Süß ohne Zucker - Alternativen zum Haushaltszucker

Glucose ist Zucker und Glucose braucht der Körper. Den Haushaltszucker aber nicht. Viel Lebensmittel enthalten Zuckerarten in einem Verbund mit Vitamines, Mineralien und Ballaststoffes. Das Zusammenessen dieser Nahrungsbestandteile erleichtert signifikant eine vollständige Verstoffwechselung des Zuckers, ohne dabei allzu starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels hervorzurufen. Darum ist der Verzehr von Obst weiterhin sehr zu empfehlen, vor allem für Kopfarbeiter.

Gesunde Süßvarianten

Yacon-Sirup
Der Yacon-Sirup gilt als gesunder Zuckerersatz. Seine Eigenschaften:

  • Verhältnismäßig wenig Kalorien
  • Hoher Gehalt an Eisen, Mineralien und Antioxidantien
  • Zucker in Form von als gesund geltenden Fructooligosaccariden. Diese sollen die gesunden Bakterien im Darm wohl bekommen.

Manuka Honig
Eigentlich wird Honig nicht viel besser angesehen als Haushaltszucker.Aber Manuka-Honig gilt als gesunde Zuckeralternative. Für diesen Honig gilt:

  • Methylglyoxal - gilt als Heilmittel.
  • Soll sogar die Zähne schützen

Kokosblütenzucker
... wird ebenfalls noch als "gesündere" Zuckeralternative genannt, da er wenig freie Fructose und viele Mineralien enthält.

Warum überhaupt den Zucker abgewöhnen? 

In erster Linie steht übermäßiger und dauerhafter Zuckerkonsum für eine Förderung von Übergewicht und natürlich den gefürchteten Zahnschäden. Darüber hinaus soll er die Bauchspeicheldrüse belasten und die Darmflora traktieren. Aber damit nicht genug.

Zucker steht im Verdacht, folgendes zu fördern:

  • Diabetes Mellitus
  • Adipositas
  • Schlaffheit
  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Depression
  • Angstzustände
  • Völlegefühle
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Hautalterung
  • Verstopfung
  • Haarausfall,
  • Pilzbefall
  • Menstruationsbeschwerden
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwächen
  • Schädigung des Verstandes
  • Schwächung des Immunsystems

Eine wahrhaft teuflische Liste, die nicht erschrecken will, die aber durchaus als Ansporn für eine Zuckerreduktion dienen darf.

Obige Auflistung gilt nicht für den natürlichen Zucker in Früchten, Gemüsen und anderen, naturbelassenen Lebensmitteln.

Dokumentationen zur Droge Zucker 

Beide Dokumentationen über den Zuckerkonsum in unserer modernen Gesellschaft dauern jeweils ca. 45 Minuten.

Fazit

Paracelsus sagte es bereits vor über 500 Jahren: "Allein die Dosis macht es, dass ein Ding kein Gift sei." So verhält es sich auch mit dem Zucker. In aller Regel essen wir zuviel davon, eine Reduktion kann unser allgemeines Lebensgefühl und unsere Gesundheit spürbar anheben. Eventuell haben Sie bei der Lektüre des Artikels bereits Nahrung oder Getränke identifiziert, die Sie ohne großen Verlust an Essensgenuss (relativ) einfach durch zuckerfreie Pendants ersetzen können.

Haben Sie bei Ihrem Weg in eine zuckerarme Ernärhung vielleicht Erfahrungen gesammelt, die Sie mit uns teilen möchten? Wir würden uns über Ihre Tipps im Kommentarfeld freuen.

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