Jede Pflanze besteht aus einem individuell gemischten Cocktail von vielen tausend Substanzen. Die auch sekundäre Pflanzenstoffe genannten Substanzen sind chemisch höchst unterschiedliche Verbindungen. Diese dienen häufig der Pflanze als Schutz vor schädlichen Einflüssen, wehren Aggressionen durch schädliche UV-Strahlung ab, regulieren das Wachstum der Pflanze und bauen das pflanzeneigene Immunsytem auf.

Den sog. Phytochemikalien wird ein hoher Stellenwert im Hinblick auf die Krebsvorbeugung eingeräumt. Die Pflanzenwirkstoffe greifen höchst effizient in chemische Reaktionen ein, die bei der Entstehung von Degenerationen ablaufen. So können natürlich Krankheiten abgewehrt werden. Manche Pflanzenwirkstoffe sind allein sehr stark, wie Allicin etwa in Knoblauch und Zwiebeln. Andere scheinen ihre volle Wirkung erst zu entfalten, wenn man die gesamte Pflanze zu sich nimmt.

Jedes Volk verfügt über seine ganz persönlichen Heilfplanzen. Durch die Globalisierung steht uns dieser Schatz nun zur Verfügung. Die Forschung muss zeigen, ob gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist...

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