Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin. Vitamin K ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Verbindungen:

  • pflanzliches Vitamin K = Phyllochinon = Vitamin K1;
  • bakterielles Vitamin K = Menachinon = Vitamin K2;

Vitamin K ist an der Bildung von verschiedenen Blutgerinnungsfaktoren (z.B. Prothrombin) beteiligt, das heißt, es fördert die Blutgerinnung. Darüber hinaus ist Vitamin K an der Bildung von Eiweiß beteiligt, das im Blut, in der Niere und im Knochen vorkommt.
Verluste an Vitamin K bei der Speisenzubereitung sind gering, da Vitamin K gegenüber Hitze und Sauerstoff relativ unempfindlich ist. Dagegen wird es durch Einwirkung von Tageslicht sehr rasch zerstört.

Im Dickdarm des Menschen sind Keime angesiedelt, die beträchtliche Mengen an Vitamin K2 bilden. Ob sie damit in nennenswertem Umfang zur Bedarfsdeckung des Menschen beitragen, ist fraglich. Vitamin K1 kommt reichlich in grünem Gemüse vor. Wesentliche Mengen finden sich auch in Milch und Milchprodukten, Muskelfleisch, Eiern, Getreide, Früchten und verschiedenen Gemüsesorten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Jugendliche und Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 65 bis 80 µg Vitamin K. Vitamin K zeigt Wechselwirkungen mit der Arzneistoffgruppe "Antikoagulantien".