Zuckerwürfel

Guter Zucker - Böser Zucker

Dass Zucker der Gesundheit in verschiedenen Hinsichten schadet und auch weitreichende Folgen haben kann, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Aber welcher Zucker macht uns denn nun krank? Gilt dies für jede Zuckerart oder muss hier differenziert werden? Was ist guter Zucker und welcher Zucker sollte gemieden werden? Die Antworten auf folgende Fragen gibt es hier.

Inhalt: Guter Zucker - Böser Zucker

Grundregel zum Zucker

Grundsätzlich gilt: Zucker ist nicht zwingend ungesund Zucker stellt grundsätzlich keine Gefahr für die körperliche Gesundheit dar. Entgegen dem allgemein bekannten Mythos braucht der Körper sogar Zucker. Glucose ist immerhin der wichtigste Energielieferant des Körpers, ohne welchen der Mensch nicht fähig ist, zu leben. Dies ist auch der Grund dafür, weswegen die Natur fast alle Lebensmittel mit den verschiedensten Zuckerarten ausgestattet hat.

Was macht einen gesunden Zucker aus?

Ein gesunder Zucker ist ein Zucker, der für den menschlichen Körper und dessen Gesundheit auch wirklich förderlich ist. Hierbei muss der Zucker also ein Energielieferant sein und darf dem Körper nicht schaden.

Fördert ein Zucker die Gesundheit nicht, schadet dem Körper aber auch nicht, wird dieser als akzeptabler Zucker bezeichnet.

Alle anderen Zuckerarten sind gefährlich für die Gesundheit und machen den Körper auf kurz oder lang krank. Neben Übergewicht, das auch zu Diabetes führen kann, können weitere gefährliche Krankheiten folgen. Solche Zuckerarten können die Nieren, den Darm, die Leber und die Bauchspeicheldrüse überfordern, sodass die Auswirkungen des Konsums gravierend sein können.

Vor allem der Zucker aus naturbelassenen Lebensmitteln ist ein gesunder Zucker. Hierbei muss jedoch die Voraussetzung gelten, dass dieser in normalen Mengen verzehrt wird. Wenn Gemüse, Obst oder Getreide kiloweise gegessen werden, ist auch das natürlich schädlich für die Gesundheit. Selbst natürliche Fructose oder hochwertige Kohlenhydrate in Massen überlasten den Körper komplett und machen ihn krank. Der glykämische Index gibt an, welche Wirkung die Kohlenhydratmenge auf den Blutzucker hat.

Himbeeren

Zwischenfazit

Grundsätzlich gilt: Die meisten Zuckerarten sind für die Gesundheit des Körpers nicht förderlich und machen krank. Solange nur geringe Mengen davon verzehrt werden, ist die Gefahr jedoch nicht sehr hoch, dass der Körper davon krank wird.

Schließlich ist es den Pilzen, Parasiten und Bakterien recht herzlich egal, ob sie sich vom hochwertigen Zucker oder vom raffinierten Zucker ernähren, da die Süße keine Rolle spielt.

Gesunde Zucker

Ein zentraler Aspekt ist die Frage, wie viel Zucker gesund ist. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, den Anteil freier Zucker auf weniger als 10% der gesamten Energiezufuhr zu begrenzen, idealerweise sogar auf unter 5%.

Das entspricht ungefähr 25 Gramm Zucker pro Tag.

Freier Zucker bezieht sich auf Zuckerzusätze sowie Zucker in Honig, Sirupen und Fruchtsäften.

Dennoch darf hier nicht verallgemeinert werden, da es auch Zuckerarten gibt, die der Gesundheit nach heutigen Erkenntnissen nicht schaden. Beispiele hierfür sind Austauschstoffe wie Stevia, Xylit und Erythrit. Die absolut gesunden Zuckerarten finden sich jedoch wie geschrieben nur in naturbelassenen Lebensmitteln. Auch der Yacon-Sirup, Manuka Honig oder Kokosblütenzucker sind verhältnismäßig unbedenklich und zählen im Allgemeinen zu den guten Zuckerquellen. Die oben genannten Austauschstoffe können momentan ebenfalls zu dieser Kategorie gezählt werden.

Natürlich macht auch hier immer die Dosis das Gift. Im Übermaß genossen sind alle Zucker ungesund.

Ein kleiner Tipp für den Alltag: Es hilft, beim nächsten Einkauf einen Blick auf die Zutatenlisten der Lebensmittel zu werfen. Insbesondere Fertiggerichte sollten gemieden werden, da diese besonders viele, schädliche Zuckerarten enthalten - und davon oftmals nicht zu knapp.

Welche zuckerfreie Alternative findest du am ansprechendsten?

 

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Siehe auch

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Die Debatte über eine gesunde Lebensweise und den Verzehr von Zucker erfordert eine umfassende Betrachtung. Die anerkannten Vorzüge einer Ernährung mit geringem Zuckergehalt stehen außer Frage, jedoch gibt es ebenso bedeutsame, jedoch weniger diskutierte Herausforderungen und mögliche Nachteile.

  • Psychologische Auswirkungen einer reduzierten Zuckerzufuhr
    Ein oft übersehener Nachteil beim Verzicht auf Zucker sind die psychologischen Effekte. Zucker stimuliert das Belohnungssystem im Gehirn, ähnlich wie andere befriedigende Stimuli. Daher kann ein plötzlicher Verzicht auf Zucker zu Symptomen führen, die von Gereiztheit über Energiemangel bis hin zu depressiven Verstimmungen reichen können. Dies unterstreicht, dass es nicht nur um körperliche, sondern auch um mentale Anpassungen geht.
  • Soziale Implikationen und kulturelle Anpassungen
    Ein anderer Aspekt betrifft die sozialen und kulturellen Auswirkungen. Zucker spielt in vielen kulturellen und gesellschaftlichen Traditionen eine zentrale Rolle, wie beispielsweise in Geburtstagstorten oder festlichen Süßigkeiten. Ein konsequenter Verzicht auf Zucker kann somit zu sozialer Abgrenzung führen und das Gefühl verstärken, bei gesellschaftlichen Ereignissen außenstehend zu sein.
  • Risiken bei der Nutzung von Zuckerersatzstoffen
    Die Anwendung von Zuckerersatzstoffen als Zucker-Alternative ist ebenfalls nicht unumstritten. Forschungen weisen darauf hin, dass exzessiver Gebrauch von Süßstoffen das Darmmikrobiom verändern und den Glukose-Insulin-Metabolismus beeinflussen könnte. Daher ist es entscheidend, auch bei Ersatzstoffen ein ausgeglichenes Maß zu wahren und eine ausgewogene Ernährung beizubehalten.

Schlussbetrachtung

Es ist wesentlich, eine ausgewogene Sichtweise in Bezug auf die Ernährung zu pflegen. Obwohl eine zuckerarme Ernährung zahlreiche Vorteile bietet, dürfen die möglichen psychologischen, sozialen und gesundheitlichen Herausforderungen nicht vernachlässigt werden. Es geht darum, einen Weg zu finden, der sowohl die physische Gesundheit als auch das mentale Wohlergehen in Einklang bringt.

Doku: Wie konnte unser Zuckerkonsum derart ansteigen?

Länge: 49 Minuten

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